Sonne praktisch dosieren
Kaum etwas ist schöner, als wenn die Sonne schon am Morgen durch die Fenster strahlt und den Tag einleitet oder an Sommerabenden noch lange ihre Strahlen durch die Wohnräume schickt. Doch alles Gute wird auch einmal zu viel und dann wäre es schön, das grelle Licht einmal aussperren zu können, um in Ruhe zu schlafen oder vielleicht einen Film zu schauen. Und am besten wäre es doch, wenn das alles automatisch ginge.
Gardinen waren gestern
Es gibt viele Möglichkeiten um Fenster zu verdunkeln. Doch ob man nun zu Gardinen, gewöhnlichen Rollläden oder Jalousien greift, sie alle schaffen es meistens nicht ein Zimmer wirklich vollständig zu verdunkeln und müssen zudem auch noch stets per Hand bedient werden. Doch der moderne Bauherr weiß, wie er sein Domizil perfekt auf Licht- und Schattenwünsche ausrichtet und greift zu automatischen Rollläden. Zum einen sind diese praktisch, da sie sich meistens bequem per Fernbedienung steuern lassen, viel wichtiger ist jedoch, dass durch den elektronischen Antrieb auch die Steuerung per Zeitschaltuhr möglich ist und Räume sich so jederzeit optimal an die äußeren Bedingungen anpassen lassen und nicht bloß die Lichtdurchlässigkeit der Fenster reguliert werden kann, sondern auch in einem gewissen Maß die Temperatur in den Räumlichkeiten. Automatischer Sonnenschutz ist demnach nicht bloß ein tolles Extra, sondern auch ein gutes Hilfsmittel, um die eigenen Räumlichkeiten energieeffizienter zu nutzen, da Wärme kontrolliert gespeichert und abgewiesen werden kann.
Einbau selbst gemacht
In den meisten Fällen übernehmen die Hersteller selbst den Einbau der automatischen Rollläden, doch natürlich kann sich der geschickte Bauherr auch selbst ans Werk begeben. Es muss jedoch einiges beachtet werden. Am wichtigsten ist die genau abgestimmte Größe der Rollläden, die zum Rand hin keinerlei Lücken lassen sollten. Denn nur so kann zum einen das Licht optimal abgeschirmt und zum anderen auch Wärme gespeichert werden. Wenn die Rollläden nämlich nah genug an der Scheibe eingebaut sind, sorgt die dazwischen gespeicherte Luft dafür, dass der Rollladen wie eine zusätzliche Isolierschicht wirkt und somit die Wärme besser im Haus hält, beziehungsweise an warmen Tagen aus dem Haus aussperrt.
Die meisten elektrisch betriebenen Rollläden haben bereits eine Zeitschaltuhr integriert, wenn das jedoch nicht der Fall ist, dann sollte man unbedingt direkt beim Einbau eine Uhr zwischenschalten. Denn nur so kann man den neuen Lichtschutz in seiner ganzen Funktionalität ausnutzen.
Tipps und Tricks zur Programmierung
Ein Rollladen kann gleich mehrere Funktionen anderer Haushaltsgeräte mit übernehmen. So ersetzt er zum Beispiel den Wecker und lässt morgens einfach zum richtigen Zeitpunkt die Sonne ins Zimmer, anstatt mit den weckertypischen Piepsignalen den Morgen einzuläuten. Zudem ersetzt er im Sommer die Klimaanlage, da er die Räumlichkeiten von vornherein kühl hält. Am besten programmiert man die Rollläden dann jeweils unterschiedlich, damit die Zimmer nicht ganz abgedunkelt sind, sondern nur die direkten Sonnenstrahlen abfangen werden.
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