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Gefahrstoffe: N

Natrium

Eigenschaften: Weiches Metall. Reagiert bereits an feuchter Luft zu Natriumhydroxid, daher Aufbewahrung unter Petroleum oder Paraffinöl. Heftige Reaktion z.B. mit Wasser, Halogenkohlenwasserstoffen (Explosionsgefahr), Alkoholen.
Verwendung: Verwendung als Reduktions- und Trockenmittel sowie als Kühlmittel in Kernreaktoren. Dient zur Herstellung von Natriumverbindungen, z.B. Natriumperoxid, Natriumcyanid, Natriumamid und zur Titangewinnung.
Gesundheitsgefahren: Ätzt Haut und Schleimhäute.


Natriumchlorat

Eigenschaften: Farbloses, hygroskopisches, in Wasser lösliches Salz. Bildet mit brennbaren Stoffen explosionsgefährliche Gemische.
Verwendung: Verwendung z.B. zur Herstellung von Natriumchlorit, Perchloraten sowie als Unkrautvertilgungsmittel.
Gesundheitsgefahren: Reizt die Schleimhäute.


Natriumchromat und Natriumdichromat

(Siehe: Alkalichromate)


Natriumhydroxid (Ätznatron)

Eigenschaften: Farbloser Feststoff, hauptsächlich in Form von Schuppen oder Pellets. Starke Wärmeentwicklung (Spritzgefahr) beim Auflösen von Natriumhydroxid in Wasser. Die wässerige Lösung ist in unterschiedlichen Konzentrationen (bis maximal 60%) als Natronlauge im Handel.
Verwendung: Verwendung in der Papier-, Zellstoff- und chemischen Industrie sowie als Reinigungs- und Neutralisationsmittel.
Gesundheitsgefahren: Verursacht schwere Verätzungen - besonders der Augen.


Natriumhypochlorit-Lösung (Chlorbleichlauge)

Eigenschaften: Klare, schwach gelbgrüne, chlorähnlich riechende Flüssigkeit. Entwickelt mit Säuren giftiges Chlorgas und mit Ammoniumsalzen explosionsgefährlichen Chlorstickstoff.
Verwendung: Verwendung als Bleich- und Oxidationsmittel, desinfizierendes Reinigungsmittel sowie zur Chlorung von Wasser.
Gesundheitsgefahren: Ätzt beziehungsweise reizt die Augen, Haut und Schleimhäute.


Nitrose Gase

(Siehe auch: Salpetersäure)

Eigenschaften: Gemisch verschiedener Stickstoffoxide. Braune Gase. Schwerer als Luft. Wirken stark oxidierend.
Verwendung: Dienen zur Herstellung von Salpetersäure. Nitrose Gase entstehen unter anderem durch Oxidation des Luftstickstoffes, z.B. beim Schweißen und Glasblasen sowie durch Zersetzung nitrathaltiger Düngemittel.
Gesundheitsgefahren: Sehr giftig beim Einatmen. Reizen die Atmungsorgane. Wirkung je nach Dosis unter Umständen erst nach Stunden.
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 27.05.2012
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