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Holzfässer, die für die Lagerung von Wein bestimmt sind, werden getoastet. Toastung ist der Fachausdruck dafür, dass die hölzernen Fassdauben nach dem Biegevorgang, der unter Dampfeinwirkung geschieht, in einem Brennvorgang ganzflächig deutlich gebräunt, aber auf keinen Fall verkohlt werden. Das Verfahren ähnelt der Herstellung von Thermoholz. Durch Toasten der Fassrümpfe werden für die Weinlagerung schädliche Holzinhaltsstoffe egalisiert oder abgebaut, so dass sich das Weinaroma optimal entfalten kann. Bei zu starker Toastung entwickeln sich Kaffee- und Röstaromen, bei zu geringer Toastung vegetative grüne Aromen. Beides würde dem Ausbau des Weins schaden.
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