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offener Kamin

Der Kamin ist baufachlich ein Schornstein. Was als offener Kamin bezeichnet wird, ist im Prinzip eine offene Feuerstelle mitten im Raum oder in einer Raumecke. Offene Feuerstellen in geschlossenen Räumen gibt es, seit das Feuer entdeckt worden ist. Das Problem ist dabei, dass der Kamin "zieht", dass also der Rauch und die Abgase nach oben in die Außenluft entweichen. Dafür mauerten schon die alten Ritter in ihre Burgen Kaminrohre, heute sind die Rauchrohre aus unterschiedlichen Materialien industriell gefertigt. In jedem Fall müssen sie eine Sogwirkung entfalten und bei richtiger Konstruktion den Innenraum rauch- und abgasfrei halten - jedenfalls weitgehend. Der offene Kamin entfaltet im Prinzip keine Wärme, um einen größeren Raum zu beheizen, sondern ist allenfalls eine Zusatzheizung in strengen Wintern. Meist dient er eher einer seelisch-romantischen Gefühlserquickung oder er wird ganz einfach als Statussymbol in Landhäuser oder Hotelhallen eingebaut. Ungefährlich sind diese offenen Kamine nicht; Funkenflug kann nicht nur das Parkett versengen, sondern auch ein ganzes Haus in Flammen aufgehen lassen. Aus diesem Grund bietet die Indsutrei als Zubehör Paravants aus Glas an, die um den offenen Kamin aufgebaut werden und einen Funkenflug verhindern sollen. Die Energieeinsparwelle hat dazu geführt, dass vermehrt Kaminkassetten in offene Kamine eingebaut werden. Diese Kassetten haben Glasfener, sorgen für eine bessere Wärmeausbeute und verhindern vor allem den Funkenflug.