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kalken

Kalken ist ein uralte Methode, um die Maserung von Holz zu betonen, es zu schützen und eine attraktive Oberfläche zu verleihen. Dabei wird das Holz mit einer dicken Kalkpaste gefüllt, nachdem die Poren durch Streichen mit einer Drahtbürste in Faserrichtung geöffnet wurden und einem Grundlacküberzug erhalten haben. Nach dem Trocknen der Paste und Entfernen der Überschüsse wird die Fläche mit Lack überzogen. Eichenholz eignet sich wegen seiner großen Poren zum Kalken. Auch andere grobjährige und großporige Holzarten wie Esche und Ulme können gekalkt werden. Den Porenfüllbrei kann man selbst ansetzen aus Wachs und weißen Pigmenten – er ist auch als Fertigprodukt in der Dose erhältlich. Heute werden im Handel zudem zahlreiche Kalkersatzmittel angeboten, die sowohl unschädlich als auch rasch und einfach anzuwenden sind.

Das Kalken wird mitunter auch als "kälken" bezeichnet, wobei dem Kälken noch eine weitere Bedeutung zukommt. Dabei werden Wände und Decken mit einem Anstrichmittel auf Kalkbasis weiß eingefärbt (siehe auch tünchen).