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Dengeln ist eine althergebrachte Bezeichnung für das Schärfen von Sensen und Sicheln. Dabei wird durch Klopfen mit dem Dengelhammer auf den Dengelstock (ersatzweise auf ein Stück Eisenbahnschiene oder einen Amboss oder Schraubstock) die zu dick gewordene Schneide des Sensenblattes wieder ausgezogen, damit die Sense während der Arbeit auf dem Felde leichter mit dem Wetzstein scharfgehalten werden kann. Beim Dengeln sollte mit der Finne des Dengelhammers nur die Dengel (scharfe Seite) des Sensenblatts getroffen werden, maximal 5 mm breit. Schlägt man zu weit in das Sensenblatt hinein, erhält dieses eine Spannung, wodurch es früher oder später bricht. Das Dengeln sollte nicht mit Kraft erfolgen, sondern ganz locker vor sich gehen.
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