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Fachausdruck speziell aus dem Sanitärbereich, der dann zur Anwendung kommt, wenn von "bodengleichen" Duschen die Rede ist (siehe auch barrierefreies Bad). Dabei geht es um den Einbau von besonders flachen Duschwannen oder Duschtassen, die so im Boden versenkt werden, dass sich fast eine Ebene mit dem restlichen Bodenbelag ergibt. Allerdings liegt die Wanne immer tiefer als der Boden oder aber sie liegt "bodengleich", weist dann aber eine kurze Schürze auf, so dass von einer absoluten Ebene nicht gesprochen werden kann und immer noch eine Stolpergefahr besteht, wenn auch eine sehr geringe. Absolute Bodengleichheit läßt sich nur erzielen, wenn der Boden aus Fliesen oder Naturstein eine Ebene bildet, also auf den Einbau einer Wanne verzichtet wird, wie das in Erlebnisbädern (siehe Foto) oder in den Duschräumen von Schulen und Sportvereinen üblich ist. Beim bodengleichen Einbau müssen die Leitungsrohre, die durch die Decke führen, mit Manschetten oder speziellen Einbauteilen brandgeschützt werden. Der Planer muss insbesondere beachten, ob innerhalb des Bodenaufbaus ein genügendes Gefälle für den Abfluß des sog. Kriechwassers vorhanden ist. Natürlich müssen auch bodengleiche Duschen mit Fliesen- oder Natursteinboden so verlegt werden, dass ein Gefälle zum Bodenablauf entsteht. Bei dieser Arbeit ist auch der geübte Heimwerker in der Regel überfordert.
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