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blocken

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Verkleben zwei frisch gestrichene Oberflächen miteinander, so nennen dies die Fachleute "blocken". Im weiteren Sinne wird dieser Begriff aber nicht nur bei einem Lack-zu-Lack-Kontakt, wie z. B. bei gestrichenen Holzfenstern (Rahmen gegen Fensterflügel) gebraucht, sondern auch für den Kontakt zwischen einer beschichteten Fläche und einem anderen, nicht lackierten Material (NC-Lack gegen Weich-PVC-Folie), wenn dies zu einem merklichen Anhaften aneinander führt. : vom leichten Blocken, bei dem sich die beiden Flächen ohne sichtbaren Defekt leicht wieder voneinander trennen lassen, bis zum sehr starken Blocken, bei dem die Beschichtung der einen Seite beim gewaltsamen Trennen vom betreffenden Untergrund abgerissen wird und mit der Beschichtung der anderen Seite praktisch untrennbar verbunden bleibt. Die Blockfestigkeit muss hierbei auch unter dem Gesichtspunkt der jeweiligen Schichtstärke einer Beschichtung, von Trocknungstemperatur und –zeit gesehen werden. Es gibt verschiedene Additive, welche die Blockfestigkeit verbessern können; ihre Wirksamkeit beruht im allgemeinen darauf, dass sie während der Trocknungsphase eines Beschichtungsstoffes an dessen Oberfläche wandern. Hierzu gehören z. B. Paraffin, Wachse, Stearate, mikrokristalline PE- und PP-Präparationen.

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Kärcher
 07.02.2012
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