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beilen

Die Ständer, Schwellen und Rähme eines Fachwerkhauses wurden von den Zimmerleuten nicht aus dem runden Stamm gesägt, sondern gebeilt. Die Zimmermann benutzte dafür das speziell für das Beilen geformte Zimmermannsbeil. Einen 10 oder 15 m hohen Ständer gleichmäßig und gerade zu beilen, erforderte eine hohe Geschicklichkeit, da ein falscher Hieb das auch zu Zeiten unserer Vorfahren teure Eichen- oder Buchenholz irreparabel schädigen konnte. Ständer, die (immer) in Faserrichtung des Holzes gebeilt werden, sind weniger anfällig gegen Feuchteschäden und Befall von Ungeziefer, als gesägtes Holz. Auch heute beherrschen noch einige Zimmerleute das exakte Beilen, das insbesondere dann gefordert wird, wenn denkmalgeschützte Fachwerkbauten saniert werden müssen.