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Wohnblockhäuser sind Blockhäuser, die zum ständigen Wohnen gebaut werden. Dementsprechend gut gedämmt müssen sie sein. Die Blockbauweis ist die älteste und ursprünglichste Art, ein Holzhaus zu bauen. Zur Blockbauweise gehören sowohl Vollholzkonstruktionen aus Balken, Bohlen oder aus mehreren Lagen miteinander verleimter oder vernagelter Bretter als auch mehrschalige Konstruktionen mit Außen-, Kern- oder Innendämmung. Die Rundhölzer werden zur Fugenabdichtung konkav ausgefräst, übereinandergestapelt und an den Hausecken oder beim Stoß mit den Zwischenwänden verzahnt oder überlappt. Die Wände aus Blockbohlen werden durch Nut und Feder miteinander verbunden und in gleicher Weise miteinander überlappt. Als zusätzliche Dicht- und Dämmmaterialien kommen Filze oder Mineralwolle zum Einsatz. Blockbauten speziell aus Polarkiefer überdauern, wie man sich in Skandinavien überzeugen kann, Jahrhunderte. Sie bieten aufgrund ihres diffusionsoffenen Aufbaus ein ausgezeichnetes, natürliches Raumklima und erreichen - je nach Stärke der Balken - beachtliche Wärmedämmwerte. Allerdings werden Wohnblockhäuser in Deutschland zweischalig aufgebaut mit innenliegender Dämmung, damit die strengen Anforderungen der EnEV eingehalten werden können, was auch problemlos geschieht.
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