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Wasserdargebot

Das Wasserdargebot bezeichnet die Menge Wasser, die uns aus dem natürlichen Wasserkreislauf während eines Jahres zur Nutzung verbleibt. In Deutschland können wir über ein Wasserdargebot von rund 182 Milliarden Kubikmeter im Jahr verfügen. Während in vielen Ländern Wassermangel herrscht, sind wir in der Bundesrepublik Deutschland ein mit Wasser gesegnetes Land. Unsere Gefilde zählen zur gemäßigten Klimazone der Erde, Niederschläge fallen zu allen Jahreszeiten. Mehr als 60 Prozent verdunsten, der übrige Teil versickert und gelangt ins Grundwasser oder fließt unmittelbar den Flüssen, Seen und Meeren zu. Ein Vergleich von Wasserdargebot einerseits und Wasserbedarf andererseits zeigt: Es werden bei uns jährlich etwa 41 Milliarden Kubikmeter Wasser gebraucht - das ist etwa ein Viertel des Wasserdargebots. Der überwiegende Teil davon mit 25 Mrd. m³/a ist Oberflächenwasser, das in Kraftwerken und Betrieben als Kühl- und Betriebswasser dient und meist im ganz kurzen Kreislauf wieder mit erhöhter Temperatur in die Flüsse eingeleitet wird. Für die landwirtschaftliche Beregnung werden bei uns nur zwischen 0,2 und 1.8 Mrd. m³/a verwendet. Nur 5,6 Mrd. Kubikmeter, also etwa 3 % des Wasserdargebotes werden in Deutschland für die öffentliche Trinkwasserversorgung genutzt.