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Als Wärmegewinne werden alle Faktoren bezeichnet, die zur Erwärmung des Hauses beitragen, aber nicht ursächlich zum Heizen vorgesehen sind. In einem Gebäude gibt es nicht nur Wärmeverluste, es wird auch Wärme gewonnen, z. B. durch Sonnenlicht. Bewohner und elektrische Geräte wirken
ebenfalls als „Energiequellen“ und geben Wärme ab. Diese „inneren Gewinne“ tragen zur Erwärmung der Räume bei.
Vor allem im Winter und in der Übergangszeit überwiegen in unseren Breiten die Wärmeverluste. Um eine angenehme Raumtemperatur sicherzustellen, muss
daher ein spezieller Wärmeerzeuger die Verluste kompensieren.
Dieser Heizwärmebedarf hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Er wird u. a. durch Lage, Größe, Geometrie und Bauweise sowie die verwendeten Bauteile
bzw. Baustoffe bestimmt. Der Heizwärmebedarf kann von einem Architekten oder Planer berechnet werden. Das Ergebnis dient dazu, die Heizleistung des
Wärmeerzeugers festzulegen. Der tatsächliche Verbrauch des Wärmeerzeugers an Öl, Gas, Fernwärme oder Strom wird Heizenergiebedarf genannt und liegt über
dem berechneten Heizwärmebedarf, da im Heizungssystem Verluste entstehen, die berücksichtigt werden müssen. Auf den tatsächlichen Verbrauch können die
Bewohner entscheidenden Einfluss nehmen.
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