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Dokumente werden auch heute noch beim Notar mit einem Siegel versehen. Ursprünglich diente das Siegel jedoch dazu, einen Brief mittels Wachssiegel so zu "versiegeln", dass dessen Inhalt vor fremden Blicken geschützt war. Aus dieser Begrifflichkeit des Schützens hat sich das Wort "Versiegelung" gebildet, das im Baubereich fast "an jeder Ecke" verwendet wird. Parkett, Naturstein, Marmor oder Terracottaplatten können mit geeigneten Lacken und anderen Mitteln versiegelt werden, um sie vor Verschleiß und Verschmutzung zu schützen. Isolierglas wird so versiegelt, dass in die Hohlräume keine
Luft eindringen kann. Der Installateur versiegelt selbstverständlich mit dauerelastischem Material den Anschluß zwischen Duschwand und gefliester Wand. Auch eine bauliche Befestigung der Erdoberfläche kann eine Versiegelung sein, dann nämmlich, wenn undurchlässige Materialien verbaut worden sind. In diesem Fall tritt die Problematik der Verdichtung auf.
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