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Verdichtung

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Allgemeiner Begriff aus dem Hoch- und Tiefbau. Von einer Verdichtung spricht man in vielerlei Zusammenhang. Dämmschüttungen müssen verdichtet werden, damit im Laufe der Zeit (z.B. bei Zellulosedämmstoffen) keine Setzungen und damit Kältebrücken auftreten. Kies, Sand und Splitt müssen im Straßen- und Wegebau verdichtet werden, damit der Oberbelag nicht absackt. Dann spricht man aber auch von einer Bodenverdichtung durch immer größer werdende Bebauung von Grünflächen. Das hat zur Folge, dass Regenwasser nicht mehr vollständig und direkt im Erdreich versickert, sondern über das Kanalnetz abgeleitet werden muss. Dieses ist jedoch insbesondere bei Platzregen überfordert, es kommt zu den berüchtigten Rückstaus mit Überflutung von Kellern. Aus diesem Grund sind Gründächer wichtig, weil sie Regenwasser auffangen. In neuen Gewerbegebieten werden für Flachdachbauten auch immer mehr Gründächer vorgeschrieben, um der Verdichtung des Bodens entgegenzuwirken. Der Begriff hat auch eine weitere Bedeutung in städtebaulicher Sicht - siehe verdichtete Bebauung

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Kärcher
 27.05.2012
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