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Torhäuser gehen auf die Befestigungsmauern von Burgen, Schlössern und Städten zurück. Solche Mauern hatten eine erhebliche Breite, schließlich mussten sie auf dem Wehrgang Soldaten und Geschütze tragen. Das Stadttor, oft auch das Tor zu einer Schlossanlage, wurde mit einer Wohnung überbaut, in der die Familie des Torwächters wohnte. In den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als viele Siedlungsbauten in einer Art Wehrdorf-Architektur gebaut wurden, erlebte das Torhaus eine Wiedergeburt - diesmal lösgelöst von Stadttoren und Schlössern. Die Durchfahrten durch solche Torhäuser wurden so hoch und breit angelegt, dass auch große Fahrzeuge wie etwa die der Feuerwehr passieren konnten. Bedingt durch die Bauland-Knappheit, werden auch heute noch selbst in innerstädtischen Bereichen Torhäuser gebaut, durch die teilweise sogar der öffentliche Verkehr fließt. Solche Torhäuser können dann aus einem Gebäudekomplex mit mehreren Stockwerken bestehen. Wenn sich auch die Möglichkeiten einer effizienten Wärmedämmung in den letzten Jahrzehnten stark verbessert haben, so ist doch die Wärmedämmung der vier und mehr Meter hohen
Bodenplatte nach wie vor problematisch.
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