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Torf entsteht in Mooren, wenn absterbende pflanzliche Substanz unter Luftabschluss nur unvollständig zersetzt wird. Wenn ein Moor durch Entwässerung zerstört wird und das Moorökosystem dadurch stirbt, bleibt nur noch der Torfkörper übrig. Ist er entsprechend mächtig, spricht man von einer Torflagerstätte. Dort wird Torf nach dem Tagebauverfahren in einem so genannten Torfstich gewonnen. Traditionell wurde Torf vor allem als Heizmaterial verwendet. Heute heizt, zumindest in Deutschland, niemand mehr mit Torf. Dafür benutzen ihn viele (Hobby-) Gärtner. Tatsache ist: Torf ist nur ein guter Wasserspeicher. Ansonsten ist er zu sauer und nährstoffarm für den Gartenbau. Deshalb wird der Torf oft mit Zusatzstoffen wie Kalk oder Mineraldünger angereichert. Gartenexperten und Ökologen meinen: Effektiver und umweltfreundlicher ist schlichter Kompost. Ein weiteres Einsatzgebiet von Torf findet sich in der Whisky-Herstellung. Viele Whisky-Sorten, vor allem schottische, erfordern das Trocknen des Malzes über einem Torffeuer, da nur so der spezielle rauchige Geschmack erzielt werden kann.
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