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"Terrassenfliesen" ist ein Begriff, der so von den Fliesenherstellern überhaupt nicht verwendet wird. Es gibt zwar Fliesen für den Außenbereich - ob die nun aber für den Balkon, die Poolumrandung, einen Gartenweg oder eben die Terrasse verwendet werden, ist den Herstellern gleich. Als Terrassenfliesen kommen nur frostsichere Fliesen in Betracht. Eine besondere Frostsicherheit besitzen Feinsteinzeugfliesen, die wenig Wasser aufnehmen können. Zudem sollten Terrassenfliesen rutschsicher sein. Wie häufig hat sich schon jemand schwerwiegend verletzt, weil die Fliesen auf der Terrassen bei Regen wie eine Seifenbahn wurden. Beim Verlegen von Terrassenfliesen muss ein hochwertiger Flexkleber speziell für den Außenbereich verwendet werden. Denn nicht jeder Flexkleber ist gleich Flexkleber. Auf die Untergrundabdichtung ist beim Verlegen von Terrassenfliesen ebenfalls geachtet werden. Spezielle Matten sorgen dafür, dass Wasser abgeführt und Spannungen abgebaut werden. Besonders im Außenbereich ist zudem das Einbringen einer Dehnungsfuge sehr wichtig. Diese sollte am besten alle drei Meter angeordnet werden. Zu guter Letzt sollten Terrassenfliesen auch nicht zu dunkel gewählt werden. Dunkle Fliesen heizen sich bei Sonneneinstrahlung zu sehr auf, was sich erstens beim Barfußlaufen schmerzhaft bemerkbar macht und zweitens auch Schäden an den Fliesen hervorrufen kann.
Neuerdings verkaufen auch Holzhändler "Terrassenfliesen". In diesem Fall sind 0,5 x 0,5 m oder 1 x 1 m große Holzroste damit gemeint, die zusammengefügt eine Holzterrasse ergeben. Solche Holzroste haben bereits eine Unterkonstruktion, so dass sie ohne besonderen Aufwand verlegt werden können.
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