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Die Temperaturleitfähigkeit ist physikalisch-mathematisch betrachtet der Quotient aus Wärmeleitfähigkeit und dem Produkt aus Dichte und spezifischer Wärmekapazität. Neben anderen Eigenschaften ist sie für das Verhalten der Temperatur an einem Punkt im Inneren eines Stoffes bei einer Temperaturänderung an der Oberfläche verantwortlich. Je höher die Temperaturleitfähigkeit, desto empfindlicher reagiert die Innentemperatur eines Stoffs auf Änderungen der Oberflächentemperatur. Die Temperaturleitfähigkeit beschreibt im Gegensatz zur Wärmeleitfähigkeit weniger das stationäre Verhalten bei der Wärmeleitung, sondern die instationären Effekte, wie sie etwa bei der Weitergabe von Temperaturzyklen durch Tag-, Nachtschwankungen der Außentemperatur zu Wohninnenräumen entstehen.
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