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Im häuslichen Bereich messen Temperaturfühler die Temperatur in Innenräumen oder im Außenbereich und geben die über ein Widerstandsthermometer ermittelten Meßdaten an eine Regeleinheit weiter. Diese steuert die Heizungsanlage insofern, als je nach gemessener Temperatur die Heizleistung gedrosselt oder hochgefahren wird. Raum-Temperaturfühler messen üblicherweise Celsiusgrade zwischen 0 und 60, Außen-Temperaturfühler zwischen -30 und +60°.
Die Platzierung der Fühler muss natürlich so erfolgen, dass diese nicht direkt neben einer Wärmequelle oder an einem Giebel angebracht sind, der in der prallen Sonne liegt, weil dann auch der im Außenfühler eingebaute Sonnenschutz versagt. Temperaturfühler messen zwar sehr exakt, aber der Installateur muss an der Regeleinheit eine Feinabstimmung vornehmen, die sich an den individuellen Wärmebedürfnissen und -empfindungen der Hausbewohner orientiert. Das Foto zeigt einen Außen-Temperaturfühler mit Sonnenschutz.
Temperaturfühler für Meßzwecke in Laboren und in der Industrie sind oft in Meßsonden untergebracht. Sog. Platin-Widerstandsthermometer messen ohne weiteres Werte zwischen -200° und +600°.
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