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In der Fliesenwirtschaft wird unterschieden zwischen Steingut- und Steinzeugfliesen. Als Steinzeug wird ein Scherben verstanden, dessen Masse eine geringe Wasseraufnahmefähigkeit hat. Dies wird erreicht durch Beimischungen von Feld- und Flußspaten, die aufgrund ihrer niedrigen Schmelzpunkte den Porenraum des Scherbens ausfüllen und damit der Steinzeugfliese eine höhere Dichte und eine bessere mechanische Festigkeit geben. Steinzeugfliesen, die bei etwa 1.200° gebrannt werden, eignen sich damit insbesondere für Anwendungen im Außenbereich, da sie frostbeständig sind. Noch verbesserte Eigenschaften weisen die Feinsteinzeugfliesen auf.
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