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Steinwolle

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Steinwolle wird zusammen mit der Glaswolle zu dem Oberbegriff Mineralwolle zusammengefasst. Bei Steinwolle wird im Gegensatz zur Glaswolle sehr viel weniger Altglas eingesetzt, sondern vermehrt Mineralien wie Feldspat, Dolomit, Sand und Kalkstein oder Basalt und Diabas. Bei der Herstellung von Steinwolle entsteht ein Gespinst, das unverrottbar und gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer resistent ist. Zur Feuchte- und Formstabilisierung der Fasern werden Kunstharzbinder verwendet. Bei Glasfasern werden zwischen 4 bis 8 %, bei Steinwolle 0,7 bis 3,2 % Gewichtsanteile Phenolformaldehydharz eingesetzt. Beim Kauf von Steinwolle-Dämmstoffen ist auf Produkte mit dem Hinweis "Hohe Biolöslichkeit" oder "KI 40" zu achten. Produkte, die mit dem RAL-Gütezeichen "Erzeugnisse aus Mineralwolle" versehen sind, erfüllen ebenfalls die Kriterien von "KI 40" bzw. "hohe Biolöslichkeit". Die Verwendung ist bei Glaswolle und Steinwolle identisch. Näheres daher unter dem Stichwort Mineralwolle.

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Kärcher
 27.05.2012
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