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Die Ständerbauweise oder Skelettbauweise orientiert sich am Fachwerkhaus mit seinen Holzständern. Doch im Unterschied zur Fachwerk-Bauweise sind die Holzhäuser durch einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Ständern gekennzeichnet. Das Holzskelett als Lastenträger mit seinen waagerechten und senkrechten Trägern wird dadurch großflächiger. Zwischen den Holzständern kommt eine Verkleidung oder eine Ausmauerung mit Steinen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Fugen gut abgedichtet werden. Da Holz stets arbeitet, können neue entstehen, die Wasser durchlassen. Beim Austrocknen können Risse im Holz entstehen.
Der Vorteil der Ständerbauweise liegt darin, dass nur das Holzskelett als statischer Träger fungiert und somit der Grundriss flexibel gestaltet werden kann. Selbst nachträgliche Änderungen zum Beispiel bei Umbauten können problemlos ausgeführt werden.
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