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Spundwand

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Spundwände werden meist bei Grundwasserandrang oder in offenem Gewässer als wasserdichte Baugrubenumschließung eingesetzt. Voraussetzung für die Wasserdichtigkeit der Spundwand sind ein einwandfreier Sitz der Schlösser (eventuell mit zusätzlicher Dichtung) und guter Korrosionsschutz. Als bleibendes Bauwerk findet die Spundwand vor allem im Wasserbau (Kanalausbau, Schleusen, Kaimauern) Anwendung. Eine Spundwand besteht aus Spundbohlen, die schlagend oder vibrierend eingerammt oder hydraulisch eingepreßt werden. Die Standsicherheit der Spundwand in der offenen Baugrube wird entweder durch Aussteifungen (in offenen Gewässern) oder durch Rückverankerung im anstehenden Erdreich gewährleistet. Das Ziehen der Bohlen erfolgt entweder mit speziellen Ziehgeräten, mit umgekehrt wirkenden Rammbären oder hydraulisch mit dem Pfahlzieher.

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Kärcher
 27.05.2012
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