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Der Spritzbewurf besteht in der Regel aus einem Gemisch aus Wasser, Sand, Zement und Haftemulsion. Er wird dünn und vollflächig mit der Kelle an die Wand geworfen, um durch eine Oberflächenvergrößerung eine bessere Putzhaftung zu erreichen. Vor allem bei glatten, schwach saugenden Oberflächen ist ein Spritzbewurf notwendig. Der Spritzbewurf muss gemäß der DIN-Norm 18550 Putz (aus mineralischen Bindemitteln) mindestens 12 Stunden vor Beginn des eigentlichen Putzauftrages auf den angenässten, von Staub, losen Teilen und sonstiger der Haftung schädlicher Substanzen befreiten Putzgrund aufgetragen werden. Allerdings ist die Trockenzeit des Spritzbewurfes von mindestens 12 Stunden in der Regel zu gering. Mit dem Auftragen des Putzes darf erst begonnen werden, wenn man die vorstehenden Körner nicht mehr mit dem Daumen wegdrücken kann.
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