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Die Spanische Wand besteht aus mindestens zwei türblattähnlichen Flügeln, die durch Klavierbänder oder andere Scharniere dergestalt miteinander verbunden sind, dass sie zusammengefaltet werden können. Die Spanische Wand steht frei im Raum und erhält ihre relative Standfestigkeit dadurch, dass die Flügel ziehharmonikamäßig aufgefaltet werden. Die Spanische Wand wurde in vorigen Jahrhunderten als Sichtschutz genutzt, damit sich dahinter insbesondere Frauen unbeobachtet an- oder auskleiden konnten. Meistens bestanden die Flügel aus einer Holzrahmenkonstruktion, die mit Stoff bespannt war. Auch wurden und werden insbesondere in Asien Füllungen aus transparentem, bemalten Papier hergestellt. Als eine Art Schamwand sind Spanische Wände auch heute noch in Arztpraxen und Krankenhäusern in Gebrauch. Auch in der modernen Innenarchitektur werden Spanische Wände eingesetzt, um große Räume zu teilen oder Akzente in Wohnräumen, Boutiquen usw. zu setzen.
Paravents werden jedoch nicht nur für drinnen, sondern auch für draußen verwendet. Draußen dienen sie als Sichtschutz und Windschutz und man findet sie auf Terrassen oder Balkonen. Sie können hier aus Glas, Kunststoff oder Holzwerkstoffplatten sein. Eine kostengünstige Alternative sind Sonnensegel aus PVC, die mit Seilen gespannt werden und die sich bei Bedarf bzw. wenn ein Sonnenbad genommen werden soll, beiseite geschoben werden können.
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