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Sicherheitszaun ist der Sammelbegriff für alle Zaunanlagen, die Personen oder Gebäude vor unerwünschten Ein- und Angriffen schützen sollen. Sicherheitszäune stehen in Sportstadien und schützen Fußballspieler vor Übergriffen wildgewordener Fans oder verhindern, dass sich Schaulustige auf eine Rennstrecke verirren. Sicherheitszäune sichern vor allem aber auch Gelände und Gebäude wie Kasernen, Kraftwerke oder ganz allgemein Firmen mit sensiblen Produktionsgütern. Je nach Anforderungsprofil sind Sichertheitszäune mit einem Übersteigschutz ausgestattet. Der kann darin bestehen, dass die senkrechten Stäbe angespitzt sind und 15 cm über die waagerechten Profile hinausragen. Er kann auch darin bestehen, dass der Zaun im oberen Bereich um 45° abgeknickt und zusätzlich auch noch mit NATO-Stacheldraht umwickelt ist. Sicherheitszäune können aber auch auf Aussichtstürmen angebracht sein, damit Selbstmörder nicht abspringen können. Sie können aber auch im Privatbereich aufgestellt sein, um beispielsweise bissige Hunde am Überspringen oder Durchbeißen (wie bei einem Holzzaun) zu hindern. Das Aufstellen von Sicherheitszäunen im Privatbereich ist in jedem Fall genehmigungspflichtig. Besonders hohen Durchbruchschutz bieten Sicherheitszäune aus massivem Streckmetall mit engen Öffnungsquerschnitten, was ein Aufschneiden erschwert. Gelegentlich werden fälschlicherweise auch Fangzäune, wie sie an Ski-Abfahrtsstrecken angebracht sind, als Sicherheitszäune bezeichnet.
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