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Bei den Sicherheitsgläsern gibt es Verbund-Sicherheitsgläser und Einscheiben-Sicherheitsgläser, die im Vergleich zum normal gekühlten Floatglas bei Glasbruch in ein Netz von Krümeln zerfallen, die mehr oder weniger lose zusammenhängen und nicht scharfkantig sind. Dadurch wird die Verletzungsgefahr gegenüber Glasbruch bei normalem Floatglas erheblich reduziert, denn letzteres zerfällt bekanntlich in viele scharfkantige, manchmal sehr große Stücke. Beim Verbund-Sicherheitsglas sorgt die reißfeste Folie dafür, dass bei Glasbruch die Glasscherben an der Folie haften bleiben, was die Verletzungsgefahr erheblich mindert. Sicherheitsglas wird im privaten Bereich nicht nur eingesetzt, um die Verletzungsgefahr zu mindern, sondern auch als Sicherheits-Isolierglas, um sich vor Einbruch zu schützen. Sicherheitsglas im Privatbereich gehört der Widerstandsklasse "A" an, die in vier Kategorien unterteilt ist. Natürlich kosten Sicherheitsverglasungen mehr als Standardverglasungen, aber die Versicherungen gewähren auch Prämiennachlässe, sofern die Verglasung eine einbruchhemmende Wirkung hat.
Werden in oder an einem Haus Überkopf-Verglasungen oder Dachverglasungen durchgeführt oder soll sogar begehbares Glas eingebaut werden, ist Verbund-Sicherheitsglas sowieso vorgeschrieben - ebenso bei Glasvordächern. Auch Ganzglas-Türanlagen, Ganzglas-Duschen usw. müssen aus Verbund-Sicherheitsglas bestehen, Sonderkonstruktionen wie etwa ein gläserner Aufzug natürlich ebenso.
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