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Aufzüge mit einem seilhydraulischen bzw. indirekt hydraulischem Antrieb stellen eine Mischung zwischen Seilaufzug und Hydraulikaufzug dar. Dabei kommen verschiedene Systeme zum Einsatz.
Zum einen können sich bei einem Seilhydraulikaufzug neben dem Fahrkorb Druckkolben befinden. Der Fahrkorb wird von den Druckkolben mittelbar über Seile bewegt. Am Kolbenfuß befindet sich eine Umlenkrolle, über die die Seile laufen. Ein Seilende ist am Kolbenfuß, das andere am Fahrkorbgerüst befestigt. Der Fahrkorb besitzt wie alle Seilaufzüge eine Fangvorrichtung. Dieses System eignet sich bis Förderhöhen von 35 m mit einer Nutzlast von 4 - 8 Tonnen.
Zum anderen können sich bei einem Seilhydraulikaufzug neben dem Fahrkorb Zugkolben befinden. Der Korb wird über die Zugkolben und Seile nach oben gezogen. Aufgrund des Konstruktionsprinzips als Zugkolben kann kein Schlaffseil entstehen. Die maximale Förderhöhe beträgt bei diesem System 19 m.
Schließlich kann auch mit Zugkolben und Ausgleichsgewicht gearbeitet werden. Da die Abwärtsfahrt ohne Motorleistung, nur durch das Eigengewicht, erfolgt, ist bei hoher Tragkraft manchmal zusätzliches Gewicht notwendig. Es wird daher ein Ausgleichsgewicht angeordnet, das sich am Kopf der Kolbenstange befindet.
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