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Der Schwemmstein ist ein leichter, gut schall- und wärmedämmender Mauerstein. Er wurde im Laufe der Geschichte auf unterschiedliche Weise hergestellt, wobei Bimskies als Zuschlag immer Bestandteil des Schwemmsteins war. Bereits im 18. Jahrhundert hatte man erkannt, dass Bims, mit Beilen zu handlichen Formaten zugehauen, ein guter Baustein war. Als erstes Bindemittel wurde Lehm verwendet. Später ging man zu Kalkmilch über und mit der Erfindung von Zement wurde dieser als Bindemittel verwendet. Nun hatte man einen berechenbaren Baustein zur Hand, der zur Ausfachung von hölzernen Hausgerüsten für den Gewölbebau in Kirchen und Sälen, für massive Decken, Bier- und Eiskellerbauten, zur Kesseleinmauerung oder zur Herstellung von Kaminrohrsteinen verwendet wurde oder wird.
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