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Die Schraubsicherung ist eine vor allem in älteren Häusern noch weit verbreitete Sicherung. In neueren Haushalten wird sie vom Sicherungsautomaten abgelöst. Wichtigster Bestandteil der Sicherung ist der Schmelzeinsatz, weshalb sie auch als Schmelzsicherung bezeichnet wird. Der Schmelzeinsatz besteht aus einem Keramikkörper, der aus Zylindern mit verschiedenen Durchmessern aufgebaut ist. Die Metallkontakte an den beiden Enden der Sicherung sind durch einen in Quarzsand eingebetteten Draht verbunden, der bei einer deutlichen Überschreitung der Nennstromstärke der Sicherung durchschmilzt (Schmelzsicherung). In diesem Fall wird die Sicherung unbrauchbar und muss durch eine neue ersetzt werden. Eine durchgebrannte Sicherung erkennt man äußerlich am abgefallenen oder weggebogenen Kennmelder, einem kleinen farbigen Metallplättchen, das bei intakten Schmelzsicherungen im Mittelpunkt der äußeren Kontaktkappe angebracht ist. Die Schmelzeinsätze besitzen unterschiedliche Durchmesser. Je höher die Stromstärke, desto größer ist der Durchmesser. Die Sicherungssockel sind mit Passschrauben ausgerüstet, die dem jeweiligen Durchmesser der korrekten Sicherung entsprechen. So wird verhindert, dass eine Sicherung mit zu starker Stromstärke eingesetzt wird. Ein zu starker Schmelzeinsatz könnte eine Leitungsüberlastung zur Folge haben. Werden zu schwache, das heißt dünnere Sicherungen eingesetzt, besteht kein Sicherheitsrisiko. Schlimmstenfalls brennt die Sicherung gleich oder nach kurzer Zeit wieder durch.
Die verschiedenen Sicherungen und Passschrauben werden durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet:
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| 1,6 A |
2 A |
4 A |
6 A |
| schwarz |
rosa |
braun |
grün |
| 8 A |
10 A |
13 A |
16 A |
| hellgrün |
rot |
beige |
grau |
| 20 A |
25 A |
32 A |
40 A |
| blau |
gelb |
violett |
schwarz |
| 50 A |
63 A |
80 A |
100 A |
| weiß |
kupfer |
silber |
gold |
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