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Strategie dieser Variante der Trockenlegung von Bauteilen ist es nicht, die Risse, durch die die Feuchtigkeit in das
Bauwerk gelangen kann, zu schließen, sondern eine Abschirmung hinter dem Bauwerk auf der
Beaufschlagungsseite herzustellen. Diese Methodik der Abdichtung stellt eine kostengünstige Alternative dar,
wenn ein Verpressen der Risse unverhältnismässig aufwendig wäre oder die Rissbreitenänderung zu groß ist. Bei der Verwendung von Acrylatgelen als Injektionsmaterial kann der Bauwerkszustand feucht oder
wasserführend (drückendes und nichtdrückendes Wasser) sein.
Die Vergelung auf der Wasser-Beaufschlagungsseite eines Bauteil erfolgt aus dem Inneren des Bauwerks heraus.
Die Injektionsschleier werden im Baugrund im Niederdruckverfahren mit einem Druck < 10 bar flächig vor dem
Bauteil ausgebildet. Das Stützgerüst bildet der anstehende Baugrund. Durch das betreffende Bauteil werden
rasterhaft Bohrungen hergestellt, die durch die gesamte Dicke reichen. In die Bohrlöcher werden spezielle
Packersysteme (Einfüllstutzen) eingesetzt, durch die das Acrylatgel in den Baugrund injiziert wird. Da das
Injektionsmaterial mit dem Grund- bzw. Sickerwasser in Berührung kommt, sind ausschließlich Produkte zu
verwenden, für die ein Nachweis der physiologischen Unbedenklichkeit vorgelegt werden kann.
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