TeckentrupBürkle KellerIsoverHailoKärcherdas-baulexikon.de
  Das Baulexikon
  Das Baulexikon
  der Abkürzungen
  Das Holz-ABC
  Das Lexikon der
  Gefahrenstoffe
  Handwerkersuche
  Unsere Partner
  Über unsere Firma
  Katalog Service
  Mediadaten

Das umfangreichste Baulexikon im Internet

A| B| C| D| E| F| G| H| I| J| K| L| M| N| O| P| Q| R| S| SCH| ST| T| U| V| W| X| Y| Z
Suchbegriff:
 

Schaumstoff

Fachbeiträge lesen:
» Trittschalldämmung in Altbauten
» Schallschutz im Wohnungsbau

Helfen Sie mit!
» Ergänzungsvorschlag
» Verbesserungsvorschlag

Fast alle Kunststoffe lassen sich aufschäumen. Durch das Schäumen erhalten sie ein zelliges Gefüge, bei dem kleine kugelförmige Hohlräume, die mit Luft oder einem anderen Gas gefüllt sind, eng aneinander liegen oder teilweise ineinander übergehen. Das Gefüge eines Schaumstoffes kann geschlossenzellig, offenzellig oder gemischtzellig sein.

Bei geschlossenzelligen Schaumkunststoffen sind die Zellen gegeneinander abgeschlossen. Die geschlossenen Zellen verhindern einen Luftaustausch und üben keine Kapillarwirkung auf Flüssigkeiten aus. Diese Schaumstoffe eignen sich besonders zur Wärmedämmung und wegen ihrer Wasserundurchlässigkeit als Dampfsperren. Sie besitzen in der Regel eine größere Festigkeit als offenzellige Schaumstoffe.

Bei offenzelligen Schaumkunststoffen stehen die Zellhohlräume miteinander in Verbindung. Durch Kapillarwirkung vermögen sie Flüssigkeiten aufzusaugen. Man verwendet sie vorzugsweise zur Schalldämmung und als Polsterstoffe.

Gemischtzellige Schaumstoffe wie zum Beispiel PUR-Hartschaum besitzen sowohl einen offenzelligen als auch einen geschlossenzelligen Anteil.

Verteilen sich die Gasblasen gleichmäßig über den gesamten Schaumstoff (gleiche Dichte über den gesamten Querschnitt) spricht man von einem gleichmäßig geschäumten Kunststoff. Liegt jedoch ein unterschiedlicher Dichteverlauf vor, in der Regel eine dichte Außenhaut und zum Kern hin abnehmende Dichte, so spricht man von Integral- oder Strukturschaumstoffen. Integralschäume eignen sich besonders für selbsttragende Bauteile und Gegenstände, z.B. für Möbeltüren, Stühle und Tische.

Nach dem mechanischen Verhalten unterscheidet man zudem harten, halbharten und weichen Schaumstoff. Zellengröße, Zellenverteilung, Art des Kunststoffes und Weichmacheranteil bestimmen diese Eigenschaften.

© Copyright by pw-Internet Solutions GmbH

 
Kärcher
 27.05.2012
Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |  Impressum / AGB   | © pw-Internet Solutions GmbH