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Schadstoffabbau

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Natürlicher Schadstoffabbau hat in den Baubereich Einzug gehalten. Grund dafür ist z.B. Keratin, ein Stoff, der zum Beispiel in Schafwolle zu finden ist. Diese Keratin ist in der Lage, Schadstoffe in Innenräume zu binden und damit abzubauen. Gebunden werden durch Keratin vor allem Schadstoffe wie Aldehyde und sogenannte Ketone, die auch unter der Bezeichnung VOCs (flüchtige organische Verbindungen) bekannt sind. In hohen Konzentrationen führen sie zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Auch die Technologie der Photokatalyse wird zum Schadstoffabbau eingesetzt. Dabei werden durch die Einwirkung von natürlichem Tageslicht und/oder spezieller Raumbeleuchtung mit Tageslichtcharakter flüchtige organische Verbindungen (wie z.B. Formaldehyd und Lösemittel) sowie Gerüche nicht nur reduziert, sondern teilweise oder ganz in unkritische Stoffe umgewandelt. Sogar manche Flecken auf organischer Basis, wie z.B. Kaffee o.ä. können, je nach Einfluss der Lichtquelle, wieder verschwinden. Im Handel werden Putze und Innenraumfarben angeboten, die sich der Technik der Photokatalyse bedienen.

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Kärcher
 09.02.2012
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