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Von einem Rußbrand spricht der Fachmann, wenn sich Ruß entzündet, der sich an den Wänden im Schornstein anhaftet. Dies geschieht insbesondere beim Brennstoff Holz und dadurch, dass ständig Teer- und Wasserdämpfe von den Rauchgasen ausgeschieden werden. Diese schlagen sich wie ein Nebel an den Schornsteininnenwänden besonders an kälteren Oberflächen nieder. Während eines Rußbrandes kommt es zu einer starken Entgasung, und als Folge sind oft meterhohe Flammen zu beobachten, die aus dem Schornstein schlagen. Ein Rußbrand entsteht z.B. durch das Verbrennen langflammiger Brennstoffe (Papier, Pappe, Reisig uä.). Auch das Verbrennen von Nadelhölzern kann Ursache sein, da bei ihnen häufig Funken mit einer höheren Abgastemperatur über die Züge der Feuerstätte in das Ofenrohr und in den Schornstein gelangen.
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