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Rotary-Bohren ist ein Verfahren von Spülbohren. Beim Bohrvorgang wird die Spülfüssigkeit durch das Bohrgestänge auf die Bohrlochsohle geleitet. Von dort steigt die Flüssigkeit im Bohrloch auf und nimmt das gelöste Material mit nach oben. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Bohrlochwand durch das aufsteigende Bohrgut beschädigt wird. Damit das Bohrklein von der Spülflüssigkeit mitgenommen wird, ist eine Mindestspülgeschwindigkeit notwendig. Diese muss höher als die Sinkgeschwindigkeit des Bohrkleins sein. Die Sinkgeschwindigkeit ist wiederum abhängig von der Zähigkeit, das heißt von der Konsistenz der Spülflüssigkeit. Das Rotary-Bohren ist für große Bohrtiefen und bei nicht zu großem Bohrdurchmesser (kleiner 300 mm) sehr wirtschaftlich. Bei zu großem Durchmesser wird ein zu großes Fördervolumen der Spülungsflüssigkeit notwendig, um einen Weitertransport des Bohrkleins mit der erforderlichen Steiggeschwindigkeit sicherzustellen.
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