|
|
|
Die Riesenholzwespe als holzzerstörendes Insekt ist eigentlich ein Waldinsekt. Sie befällt kränkelnde Bäume und lange Zeit im Wald oder im Sägewerk lagerndes frisches Holz. Riesenholzwespen haben zwar einen Stachel, doch mit ihm können sie nicht stechen, geschweige denn Gift verspritzen. Wir Menschen können dem Insekt somit ohne Scheu begegnen, denn auch für den Holzbestand im Haus stellt es keine größere Gefahr dar. Es kommt zwar vor, dass Holz mit Larven der Riesenholzwespe eingebaut wird, doch eine Vermehrung findet bei trockenem Holz nicht statt. Die Larven fressen sich zwischen zwei und sechs Jahren durch das Holz. Die Fraßgänge werden dabei fest mit holzfarbigem Nagsel verstopft, so dass selbst am eingeschnittenen Holz weder Befall noch Schaden erkennbar sind. Irgendwann verlässt die aus der Larve geschlüpfte Riesenholzwespe das Holz und hinterlässt kreisrunde, glattrandige Ausfluglöcher mit einem Durchmesser von vier bis sechs Millimetern. Da der Schaden jedoch lokal begrenzt, die statische Beeinträchtigung minimal und die Wespe sich in dem trockenen Holz nicht weiterverbreitet, ist eine Bekämpfung unnötig. Wen die Löcher stören, der kann sie verschließen und verspachteln.
|
 |
| © Copyright by pw-Internet Solutions GmbH |
 |
|
|
|