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Bei Neubauten in Massivbauweise verbleibt nach Abschluss der Bauarbeiten immer ein Restwassergehalt im Bauwerk. Die Gründe sind vielschichtig. Bauen soll nicht nur schneller, sondern auch einfacher werden, u.a. durch eine leichtere Verarbeitbarkeit von Baustoffen. Ein höherer Wasseranteil und Zusätze wie Fließverbesserer und Konsistenzbildner machen dies möglich. Auch hierdurch nimmt die in Neubauten bereits vorhandene Feuchtigkeit weiter zu. Teilweise handelt es sich bei den Zusätzen um organische Stoffe, die gleichzeitig eine hervorragende Nahrungsgrundlage für Pilze und Bakterien bilden. Man geht heute davon aus, dass in einem konventionell (massiv) gebauten Haus beim Bezug ein Restwassergehalt von 1.400l / 100 m² vorhanden ist. Dies bedeutet: Auf jedem Quadratmeter des Hauses steht ein gefüllter 10-l-Eimer und in den kältesten Raum (z.B. in das Schlafzimmer) werden zusätzlich 40 10-l-Eimer Wasser pro 100 m² geschüttet.
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