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Ein Rancherzaun besteht aus sägerauhen, meistens jedoch gehobelten Brettern, deren Schnittkanten nicht besäumt, also "wie gewachsen", jedoch vom "Bast" (Reste der Baumrinde) befreit sind. Wie der Name schon sagt, kommt dieser Zauntyp aus den Vereinigten Staaten, wo die Rancher - also die Viehzüchter - ihre Corrals auch heute noch mit solchen Zäunen einfrieden. Die Bretter werden auf Holzpfosten genagelt oder verschraubt. Rancherzäune sind ideal für den Selbermacher, aber keineswegs billig. Denn die Bohlen aus Kiefern- oder Fichtenholz, die aus dem Stamm gesägt worden sind, haben Längen von 3 bis 4 m und sind teurer als z.B. Staketen oder Latten, die auch aus Restholz gesägt werden können. Die übliche Dicke der Rancherbohle liegt bei 20 mm, die Breite schwankt zwischen 18 und 24 cm.
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