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Rabitzwand

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Die Rabitzwand bzw. Rabitzdecke (nach ihrem Erfinder Carl Rabitz) oder auch Drahtputzwand bzw. Drahtputzdecke ist eine leichte Trennwand (mindestens 5 cm dick) bzw. hängende Decke aus einem Rundstahl-Drahtgerippe, auf dem Drahtgewebe als Putzträger befestigt ist. Auf diesen Putzträger wird beiderseitig ein fugenloser Gips- oder Zementputz aufgebracht. Entsprechend handelt es sich um Gipsrabitzdecken und -wände oder Zementrabitzdecken und -wände, den das Prinzip wurde nicht nur für Wände, sondern auch für Zwischendecken angewendet. Die feuersichere Rabitzwand bzw. Rabitzdecke wurde inzwischen durch den Trockenbau und insbesondere durch Gipskartonplatten abgelöst. Im Denkmalbereich wird sie aber weiterhin verwendet. Decken in Rabitzbauweise wurden auch als akustische Maßnahme für die Ausschallung eines Zuhörerraumes eingesetzt.

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Kärcher
 08.02.2012
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