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Die technische Gebäudausrüstung bringt in Neubauten umfangreiche Leitungs- und Rohrinstallationen mit sich. Diese bilden ein verzweigtes Netz metallisch leitender Systeme wie z.B. Wasserverbrauchs- und Starkstromleitungen, Gas- und Zentralheizungsrohre, Antennen-, Hauskommunikations- und Fernsprechanlagen. Teils sind die Systeme voneinander getrennt, teils stehen sie auch unmittelbar oder mittelbar miteinander in Verbindung. Der Potentialausgleich beseitigt Potentialunterschiede zwischen Körpern und fremden leitfähigen Anlagenteilen oder zwischen verschiedenen leitfähigen Anlagenteilen. Man unterscheidet dabei den Hauptpotentialausgleich und zusätzlichen örtlichen Potentialausgleich. Der Hauptpotentialausgleich muss in allen Gebäuden mit elektrischem Hausanschluss oder mit einer gleichwertigen Versorgungseinrichtung durchgeführt werden. Den zusätzlichen örtlichen Potentialausgleich führt man beispielsweise in Räumen mit Badewanne oder Dusche durch.
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