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Polygonal leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie "vieleckig". Dementsprechend sind Polygonalplatten Natursteinplatten "mit vielen Ecken" (aber auch Rundungen) gerade so, wie sie aus den Steinbrüchen kommen. Allerdings werden große Platten manuell gebrochen. Polygonalplatten wie z.B. aus Quarzit, Granit, Sandstein, Marmor oder Grauwacke haben eine geschliffene oder bruchrauhe Oberfläche.
In bruchrauher Ausführung sind sie trittsicher und rutschfest, weshalb diese Platten bevorzugt für den Belag von Terrassen, die Anlage von Gehwegen oder im Poolbereich von Hotels verwendet werden. Die Plattenstärke variiert je nach Art des Natursteins zwischen 20 und 70 mm. Der Handel bietet die Platten in drei Größensortierungen an. Polygonalplatten werden normalerweise in Beton mit Mörtelverfugung verlegt. Stärkere Platten können aber auch auf Splitt/Sand verlegt werden, wobei die Fugen mit Sand oder Erdreich ausgefüllt werden. Besonders in südlichen Ländern werden
in Restaurants Polygonalplatten verschiedener Farben verlegt, um dem Etablissement ein besonderes Flair zu verleihen. Fälschlicherweise werden die polygonalen Platten auch als Bruchplatten bezeichnet, was dem hohen Aufwand in der Gewinnung dieses Plattentyps jedoch in keiner Weise gerecht wird.
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