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Der Pfahl ist als Bauelement fast so alt wie die Menschheit. Den Pfahlbau - richtigerweise den Stelzenbau - kennt man von Asien über Afrika bis Europa, wo die alten Römer schon Rheinbrücken errichteten, indem sie Pfähle aus Traubeneiche in das Rheinwasser rammten. Sie bauten sogar in Sumpfgebieten, indem sie Pfähle aus Eiche, Olivenholz oder Erle im unteren Teil ankohlten, also durch Feuer "imprägnierten". Während ursprünglich ein Pfahl immer nur aus Holz war, werden inzwischen Weidezaunpfähle auch aus Stahl und Kunststoff hergestellt. Holzpfähle haben auch heute noch eine große Bedeutung - z.B. als Zaunpfahl im heimischen Garten, aber auch als Wellenbrecher (siehe Foto) oder für die Herstellung von Tierschutzzäunen längs der Autobahnen und Fernstraßen. Pfähle, wie sie der Holzhandel anbietet, werden vorzugsweise aus Stieleiche, Traubeneiche, Robinie und Lärche hergestellt und in Längen bis drei Metern angeboten. Pfähle der Sorte 1 haben einen Durchmesser zwischen 14 bis 18 cm, der Sorte 2 zwischen 11 und 14 cm und der Sorte 3 zwischen 7 bis 11 cm. Im sogenannten Grundbau werden Rammpfähle als Stahlrammpfähle, Stahlbetonrammpfähle und Ortbetonrammpfähle eingesetzt. Alternativ zu diesen Rammpfählen kommen auch Bohrpfähle bzw. als Sonderfall Schneckenbohrpfähle zum Einsatz.
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