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Ein Pelletlagerraum ist ein Raum zur Lagerung von Holzpellets. An einen solchen Raum werden bestimmte Anforderungen gestellt. Der Pelletlagerraum darf zum Beispiel höchstens 30 Meter von der Hauszufahrt entfernt sein, damit der Silowagen die Pellets überhaupt liefern, d.h. mit dem Pumpschlauch in den Lagerraum blasen kann. Der Pelletlagerraum sollte möglichst an eine Außenmauer grenzen, da die Befüllstutzen von außen zugänglich sein müssen. Bei einem innenliegenden Lagerraum müssen die Einblas- und Abluftrohre bis an die Außenmauer geführt werden. Die Größe des Pelletlagerraum hängt vom Wärmebedarf des Hauses ab. Pro 1 kW Heizlast sollten 0,9 m³ Lagerraum bereitgehalten werden. Grundsätzlich sollte der Pelletlagerraum länglich-rechteckig sein, wobei die Raumbreite 2 m nicht überschreiten sollte. Das Pelletlager sollte zudem ganzjährig trocken sein, da Pellets unter Feuchtigkeit aufquellen, zerfallen und somit unbrauchbar werden. Bei Lagermengen unter 15.000 kg Pellets bestehen keine brandschutztechnischen Anforderungen an Luken und Türen zum Pelletlager. Allerdings müssen zur Innenseite Holzbretter angebracht werden, damit die Pellets nicht an die Türen oder Luken drücken. Die Türklinke muss zur Innenseite hin entfernt werden. Der Lagerraum muss zudem über Schrägböden so gestaltet sein, dass eine fast vollständige Entleerung möglich ist. Im Lagerraum darf keine Elektroinstallation wie Schalter, Licht oder Verteilerdosen zu finden sein. Werden sie dennoch benötigt, müssen sie explosionsgeschützt ausgeführt werden. Neben dem Pelletlagerraum gibt es auch Pelletspeicher, die wie ein Erdöltank im Garten eingegraben werden.
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