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Ursprünglich das repräsentative Wohnhaus eines Patriziers, also eines "Stadtadeligen". Heutzutage Sammelbegriff aus der Maklersprache für Häuser, die etwa zwischen 1880 und 1910 in sehr unterschiedlichen Baustilen von wohlhabenden Bürgern gebaut worden sind. Gemeinsam sind den Patrizierhäusern Dachkammern, in denen die Dienstboten wohnten sowie relativ schmale Fenster bei hohen Deckenhöhen. In der Regel entsprechen solche Häuser keinerlei neuzeitlichen Anforderungen an die Wärmedämmung. Auch wegen der damaligen Vorliebe, solche Häuser mit Erkern und Türmchen auszustatten, sind Sanierungsmaßnahmen immer besonders aufwändig. Problemzonen bei Patrizierhäusern liegen im Bereich der meist großen und hohen Hauseingangstür, im Dach einschließlich Dachstuhl und Dacheindeckung und im Kellerbereich, wo häufig die Mauern durchfeuchtet sind. Weil Dämmmaßnahmen von außen nicht ausgeführt werden können oder dürfen, ist die nachträgliche Wärmedämmung von Patrizierhäusern nur eingeschränkt möglich.
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