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Der Begriff "Nutzungsgrad" bezeichnet ganz allgemein das Verhältnis des Nutzens zum dazugehörigen Aufwand einer Bezugsgröße. Nutzungsgrade findet man zum Beispiel in der Heiztechnik, aber auch in der Logistik, wo der Flächennutzungsgrad Auskunft über den effektiv verwendeten Anteil der Fläche (z.B. in einem Lager) gibt. Für die energetische Bewertung eines Heizkessels ist z.B. der Jahresnutzungsgrad die entscheidende Größe. Bei einem Heizkessel gibt der Nutzungsgrad an, welcher Teil der Energie als nutzbare Wärme zur Verfügung steht. Je geringer dieser Wert in Prozent, desto schlechter ist der Nutzungsgrad. Bei älteren Heizkesseln liegt der Nutzungsgrad teilweise unter 70 Prozent, das heißt, 30 Prozent der erzeugten Wärme geht verloren (z.B. Abgasverluste oder Abstrahlungsverluste). Herkömmliche, moderne Heizkessel haben einen Nutzungsgrad von um die 90 Prozent, bei Brennwertkesseln liegt der Nutzungsgrad bei über 100 Prozent. Wie kann das sein? Nun der Nutzungsgrad bezieht sich auf den Heizwert, Brennwertkessel nutzen zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Kondensationswärme.
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