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Entwicklungsgeschichtlich ist der Garten eine direkt an die Behausung angrenzende Fläche, die vor allem die Gefährtin des Urmenschen mit Nutzpflanzen bebaut hat, während jener auf die Jagd ging. Der Nutzgarten hat auch heute noch eine erhebliche Bedeutung - vor allem in den unterentwickelten und den ärmeren Ländern Europas, wo häufig die Ernährung der Familie nur über Gemüse und Früchte aus dem eigenen Nutzgarten halbwegs gesichert werden kann. Auch in Deutschland trugen die Nutzgärten in den Kriegs- und Nachkriegsjahren wesentlich dazu bei, Hungersnöte zu mildern. Der Nutzgarten hat inzwischen in Deutschland eine Renaissance erfahren, weil mehr und mehr Menschen gesundes Gemüse im eigenen Garten ziehen und dabei vor allem auf ökologische Düngung und Schädlingsbekämpfung setzen.
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