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Die Nanotechnologie ist eine Technologie der kleinsten Teilchen. Bis zu 50.000-mal kleiner als ein Haar sind die Teilchen, um die es dort geht. Aus vielen Bereichen des Alltags wie Mobiltelefone, Digitalkameras, kratzfeste Brillengläser oder leistungsfähige Computerchips ist die Nanotechnnologie nicht mehr wegzudenken. Die Natur ist wieder einmal das Vorbild und Vorreiter der Technologie. Man denke nur an den Lotuseffekt, der Wasser von den Blättern der Lotuspflanze einfach abperlen lässt. Diesen Effekt findet man mittlerweile auch bei Farben oder Putzen. Auch dass der Gecko jede Wand hinauflaufen und über die Decke flitzen können, hat mit Nanotechnologie zu tun. Bei der Entwicklung neuer Klebstoffe und Materialien schauen die Wissenschaftler genau auf dieses kleine Reptil. Auch in den Bereichen Energie und Umwelt kann die Nanotechnologie helfen, so etwa bei der Entwicklung von LEDs, die für die gleiche Lichtmenge nur die Hälfte der Leistung einer Glühbirne benötigen. Mit der Nanotechnologie lassen sich auch Folien herstellen, die, von Strom durchflossen, auf der einen Seite heiß und auf der anderen Seite kalt werden. Die Einsatzgebiete solcher Folien sind vielfältig, sie werden zum Beispiel zum Kühlen von Computerchips verwendet. Mit diesen thermoelektrischen Schichten lässt sich aus billiger Erdwärme aber auch Strom erzeugen. In der Nanotechnologie steckt also jede Menge Zukunft und vielleicht eine Lösung für das Energieproblems.
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