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Nagekäfer

Der Nagekäfer ist ein holzzerstörendes Insekt. Zu den Nagekäfern zählen Weicher Nagekäfer, Gekämmter Nagekäfer und Gewöhnlicher Nagekäfer. Der Nagekäfer wiederum zählt zur Familie der Anobiidae, zu der auch Klopfkäfer, Pochkäfer und Bohrkäfer zählen. Einige Arten erzeugen klopfende oder pochende Laute. Dabei wird der Kopf gegen die Unterlage geschlagen und gleichzeitig der ganze Körper vorgestoßen. Dies geschieht besonders zur Fortpflanzungszeit im Frühling. Solche Geräusche sind es, die manchen Hausbesitzer unruhig werden lassen. Richtig Sorgen muss man sich allerdings vor allem beim Gewöhnlichen Nagekäfer machen.

Der Gewöhnliche bzw. Gemeine Nagekäfer ist ein bis zu 6 mm langer, gedrungener, meist dunkelbrauner bis schwarzer Käfer, dessen Halsschild über den Kopf vorgezogen ist. Er ist ein ausgesprochener Allesfresser, denn er mag sowohl Laub- als auch Nadelholz, altes wie auch frisches Holz. Lediglich das Kernholz von Kiefer, Lärche, Robinie oder Eiche wird gemieden. Darüber hinaus sind die Plagegeister auch noch sehr anhänglich. Sie verbleiben über Generationen im gleichen Holz bis zu seiner vollständigen Zerstörung. Wobei die Entwicklung der Larve nicht wie beim Holzbock über zehn Jahre dauern kann, sondern nach ein bis drei Jahren abgeschlossen ist. Wie der Hausbock legt auch das Weibchen des Nagekäfers seine 20 bis 30 Eier in Risse.

Die Larven bevorzugen ein kühles und feuchtes Klima. Man findet sie deshalb in Kellertüren, Fußböden, Möbeln, Treppen oder Kirchen, wo sie sich an wertvollen Kunstgegenständen zu schaffen machen. Liegt die Holzfeuchte unter 10% bis 12% hört die Entwicklung der Larve auf, dies ist beispielsweise in zentralbeheizten Räumen der Fall. Im Dachgebälk findet man die Nagekäferlarve meist nicht, da es ihr dort zu warm ist.