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Nachtspeicherheizung

Nachtspeicherheizungen sind Heizungen, die nachts mit günstigerem Nachtstrom „aufgeladen“, also angeheizt werden. Tagsüber wird die gespeicherte Wärme dann an die Räume abgegeben. Dies geschieht durch thermostatgeregelte Ventilatoren. Diese Technik der Nachtspeicheröfen wurde in den 70er Jahren gefördert, um die Auslastung und Effizienz der öffentlichen Kraftwerke zu erhöhen. So ließen sich die sogenannten Stromtäler sinnvoll überbrücken. Insbesondere bei der Altbaumodernisierung oder beim Dachausbau wurden die Nachtspeicherheizungen häufig als einfacher Ersatz für öl- oder kohlebefeuerte Einzelöfen eingesetzt. Die Heizungen sind aus heutiger Sicht weder energiepolitisch noch von den hohen Verbrauchskosten zu empfehlen. Der zweiten Novelle der Energieeinsparverordnung zufolge dürfen die klimaschädlichen Nachtspeicherheizungen nur noch bis Ende 2019 eingesetzt werden. Danach müssen sie durch eine effizientere Heizung ausgetauscht werden. Von der Regelung sind jedoch keine Eigenheimbesitzer betroffen, sondern nur Eigentümer von Häusern mit mehr als fünf Haushalten.