Als Mooreiche werden Eichenstämme und deren Holz bezeichnet, die bis zu 8.000 Jahre im Moor oder Erdreich gelegen haben und durch die Reaktion der eicheneigenen Gerbsäure mit dem eisenhaltigen Wasser schwarz geworden sind. Demnach findet man sie vorrangig in Tagebauen, Kiesgruben oder bei archäologischen Grabungen. Die Farbtöne können variieren von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau, bis tiefschwarz, je nach Dauer und Intensität der Lagerung. Mooreiche lässt sich noch gut sägen, hobeln, fräsen, bohren, messern, schleifen und drechseln. Schrauben sollten vorgebohrt werden. Verwendung findet Mooreiche zum Beispiel als Furniere im Innenausbau und Möbelbau, als Mehrschichtparkett, für Skulpturen und Drechselarbeiten oder Intarsien.
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